|
|
|
Partitionswiederherstellung
 |
Was ist eine Partition? Übersicht |
 |
 |
|
 |
|
Ein physikalisches Laufwerk kann in einige logische Laufwerke (die Sie als
einzelne Laufwerkbuchstaben wie C:, D: usw. sehen) unterteilt werden. Sie werden
auch Datenträger („Volumes“) genannt.
Der Hauptstartsektor (Der Master Boot Record,MBR) und einige optionale
Zeiger auf erweiterte Partition (Extended Parition Pointers, EPPs)
erhalten Informationen über die Datenträgeranzahl auf dem physikalischen
Laufwerk und deren Speicherungsort. Der MBR und die EPP fassen per 512 Byte
(ein Sektor) um. Der MBR befindet sich auf dem Nullsektor des physikalischen
Laufwerks und enthält Maschinenkode, die für den Start verantwortlich ist. Er
beinhaltet bis zu vier die Partition beschreibende Einträge. Jeder von denen
kann unbenutzt sein, aber kann auch entweder unbedingt auf den Datenträger oder
auf den EPP-Block zeigen. Jeder EPP-Block enthält einen Zeiger auf den
Datenträger oder einen optionalen Zeiger auf den nächsten EPP-Block in der
Verkettung. Solcherweise kann man das einzelne physikalische Laufwerk in mehr
als vier logische Datenträger unterteilen. Die im MBR definierte Partition heißt
primäre Partition, im Unterschied zur erweiterten in einer EPPs-
Verkettung definierten Partition, die als logisches Laufwerk (Logical
Drive) bezeichnet wird.
Diese zwei Tabellen (MBR und EPP) werden als Partitionstabelle
bezeichnet. Der Satz von EPP-Blocken (und manchmal von den in diesen Blocken
beinhalteten Datenträgern) heißt erweiterte Partition.
Wenn unter Windows 2000/XP oder in späteren Versionen „dynamische
Festplatten“ benutzt werden, wird die Partitionstabelle nicht eingesetzt (nur
für den Start und für einen kompatiblen Eintag). Statt Partitionstabelle
gebraucht man LDM-Datenbank (Für weitere Informationen siehe
Beschreibung der dynamischen Festplatten in der
LDM-Datenbank).
Nachstehend sind einige typische Layouts der Partitionen dargestellt:

(1) Hier sind nur primäre Datenträger mit nicht erweiterten
Partitionen dargestellt.
(2) Hier sind nur ein primärer Datenträger und ein logisches Laufwerk
mit einem einfachen (nicht verkettelten) erweiterten Partitionseintrag
vorhanden.
(3) Hier sehen Sie ein Beispiel mit einem primären und zwei erweiterten
Datenträgern (erweiterte Partitionseinträge sind miteinander verbunden)
Es gibt einige Begrenzungen: der MBR kann bis maximal vier Einträge (mit
beiden primäten Partitionen und Zeigern auf EPP, wenn solche vorhanden sind)
beinhalten. Òheoretisch kann EPP auch vier Einträge beinhalten (solcherweise
erweiterte Partition ermöglicht die Verzweigung dieser Verkettung), aber in der
Wirklichkeit wird das nie gebraucht. Also können die logischen Laufwerke in der
erweiterten Partition als „aktiv“ (bootfähig) nicht benutzt werden.
|
|
 |
|
 |
 |
Warum ist manchmal die Wiederherstellung der Partitionen nötig? – Die
gebräuchlichsten Fehlerursachen. |
 |
 |
|
 |
|
Die Partitionstabellen werden wegen unterschiedlicher (oft unklarer)
Ursachen zerstört. Es gibt unterschiedliche Anzeichen dafür, das sind die
gebräuchlichsten (aber nicht alle) von denen:
- Einige
Datenträger verschwinden wegen irgendwelcher Ursachen. Disk Manager kann eine
unbesetzte Räumlichkeit oder etwas Unverständliches da zeigen, wo Datenträger
sein müssen.
- Das System kann
mit solchen Mitteilungen wie "Bad or missing partition table", "Error loading
operating system" oder überhaupt ohne Mitteilungen (in diesem Fall prüfen Sie
sorgfältig die Verkabelung, BIOS-Einstellung und, ob das BIOS das Laufwerk
erfolgreich findet) nicht gestartet werden.
- Im Disk Manager
können „Phantomdatenträger“ (die, Sie nicht erstellt haben) oder unbesetzte
Räumlichkeiten entstehen. Der gesamte Speicherungsumfang (der sich aus der Summe
der Umfänge aller Datenträger und unbesetzte Räumlichkeiten ergibt ) kann den
Umfang des physikalischen Laufwerks überschreiten. Das zeugt davon, dass einige
Datenträger mit den anderen teilweise überlappt werden. Solche Situation ist
dadurch gefährlich, dass bei der Speicherung in eine Partition die andere
beschädigt wird. Beachten Sie bitte, dass Disk Manager solche Überlappungen
nicht identifizieren kann, Sie sollten selbstständig solche Kalkulationen
machen.
- In seltsamen
Fällen verursacht beschädigte Partitionstabelle den blauen Windows Bildschirm
"STOP:INACCESSIBLE_BOOT_DEVICE". Typische Ursachen solches Fehlers sind Probleme
mit RAID- Treibern und/oder BIOS-Einstellung sowie Verkabelungsprobleme.
Unten sind Beispiele für typische Partitionsbeschädigungen angeführt:

Erläuterung: mit roten senkrechten
Linien sind unzugreifbare Daten markiert.
(4) Ziemlich einfache Situation, die durch den Operatorsfehler, und
zwar Löschung eines falschen Datenträgers verursacht ist. Die Daten sind doch
unbeschädigt und bleiben am ursprünglichen Speicherort auf dem Laufwerk, aber
sie sind unzugreifbar. Bei der Löschung einer Bezugnahme auf die Partition
verliert das Betriebssystem den Zugriff auf die Daten.
(5) Das Beispiel für wesentliche lokalisierte Beschädigung, die der
durch einige Viren verursachten Beschädigung ähnlich ist. Das ist der
schlechteste Fall: alle Enträge der Partitionstabelle (MBR) beschädigt oder
unzugreifbar sind (Es fehlt der Weg zu aufgefundenen EPPs). Dazu ist der
Startsektor eines primären Datenträgers beschädigt. Wenn es um das Dateisystem
FAT32 handelt, ist eine Sicherungskopie des Startsektors auch verloren
gegangen.
(6) Unterbrechung einer Partitionskette. Beachten Sie bitte, dass beide
logischen Laufwerke nach der Unterbrechung der ersten Kette gleichzeitig
verloren gegangen sind.
|
|
 |
|
 |
 |
Was versteht man unter der Wiederherstellung einer Partition? |
 |
 |
|
 |
|
Der Schlüssel zur erfolgreichen Wiederherstellung einer Partition ist die
Kenntnis von der Größe und vom Speicherort der verloren gegangenen Datenträger.
Die einfachste Situation beobachten wir, wenn physikalisches Laufwerk als
logisches Einzellaufwerk unterteilt worden war. In diesem Fall können wir mit
Sicherheit sagen, dass der Datenträger das ganze physikalische Laufwerk
umfasst, und wir lassen dem Wiederherstellungsalgorithmus das Übrige machen.
Die Zwischenräume vor und nach den Datenträgern sind in der Regel gering und
bringen keine wesentlichen Verzerrungen. Der Wiederherstellungsprozess wird
komplizierter, wenn die Mehrfachdatenträger verkettelt sind, weil die
Beschädigung im MBR oder irgendwo oben in der Kette von erweiterten Partitionen
zuerst zum Verschwinden der Mehrfachdatenträger führt. In diesem Fall besteht
die Schwierigkeit darin, um die Grenzen zwischen den Datenträgern
festzustellen. Für die Lösung dieses Problems muss man Folgendes beachten:
- Die Startsektoren
(und ihre Sicherungskopien, wenn solche vorhanden sind, siehe unten) können doch
unbeschädigt auf der Festplatte sein. ZAR kann diese finden und
identifizieren (siehe diese Seite für weitere
Informationen). Man muss manuell die Entsprechung der gefundenen Objekte den
jeweiligen Datenträgern bestimmen, aber die Scanningergebnisse sind in meisten
Fällen hilfsbereich.
- Die Datenträger
befinden sich nah zueinander. Der Zwischenraum (unverwendbarer Raum zwischen
diesen Datenträgern) fasst gewöhnlich etwa 64 oder 128 Sektoren (32 Kilobyte
und 64 Kilobyte entsprechend) um. Bei der Partitionswiederherstellung kann man
das nicht berücksichtigen und annehmen, dass die Partitionen sich miteinander
berühren. In diesem Fall addiert man für das Ausfinden des Datenträgers die
Größen aller Datenträger, die vor dem zu suchenden Datenträger stehen.
Achten Sie besonders darauf, dass Dateisysteme aus der FAT-Serie (FAT16 oder
FAT32) Ihre Matadaten sehr nah zum Startsektor des Datenträgers setzt. So ist
der Wiederherstellungsprozess des Dateisystems empfindlicher zur unteren als
zur oberen Datenträgergrenze. Vergessen Sie das nicht bei der manuellen
Bestimmung der Zone für Dateisystemwiederherstellung (Für Details sehen Sie
bitte hier).
|
|
 |
|
 |
 |
Fehlauslösen beim Scannen von verloren gegangenen Partitionen |
 |
 |
|
 |
|
Die modernen Dateisysteme bewahren die Sicherungskopie des Startsektors
irgendwo im Datenträger. FAT32 setzt sie gewöhnlich in den sechsten
Sektor. NTFS bewahrt die Sicherungkopie im letzten Sektor des
Datenträgers. FAT16 hat keine Sicherungskopie des Startsektors.
ZAR versucht diese Sicherungskopien zu finden und zu
sortieren. Aber das Sortieren ist kein perfekter Prozess, deshalb können
„Phantomdatenträger“ entstehen. Für FAT32 spielt gar keine Rolle, ob der
Hauptstartsektor oder dessen Sicherungskopie gefunden wird, der
Unterschied zwischen ihren Speicherorten ist nicht wichtig und
beeinflusst das Ergebnis nicht. |
|
 |
|
 |
 |
Möglichkeiten der In-place-Wiederherstellung |
 |
 |
|
 |
|
Es ist manchmal möglich, die beschädigte Partition durch Modifizierung des
beschädigten Laufwerkes wiederherzustellen. In solchen Situationen wie (4)
und (6) (s. oben) kann man durch manuelle MBR- Bearbeitung
unverzügliche und vollständige Wiederherstellung erreichen. Doch fordert diese
Operation besondere Erfahrungen mit der Laufwerksbearbeitung, deshalb empfehlen
wir Ihnen nicht ohne solche Erfahrungen In-Place-Wiederherstellung
durchzuführen. |
|
 |
|
 |
|
|
|
|
Weekend discount in effect 15 hours 44 min left
I tried this software with my camera Canon PowerShot S20
(Which windows XP does not see as a drive) and I could not do anything.
But if your camera is a drive when you connect it to your computer then this software will do its job.
EXCELLENT SOOFTWARE (don't get me wrong...)
|
|