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Startseite / Zusätzliche Informationen / ZAR 8.4 - Benutzerhandbuch / Erweiterte Konfiguration / NTFS-Wiederherstellung

NTFS-Wiederherstellungseinstellungen

MFT- Fragmentierungserkennen – begleitende Informationen

Das Herz des NTFS-Dateisystems ist die Master File Table oder MFT (die Master-Dateitabelle). Die MFT wird nicht unbedingt ständig bewahrt, sie kann wie eine gewöhnliche Datei fragmentiert werden. Außerdem bewahrt  NTFS eine Sicherungskopie von einigen kritischen Einträgen (MFT-Spiegelung, $MFTMirror) getrennt von der MFT. Solcherweise enthält jeder Datenträger mindestens zwei MFT-Fragmente. Außerdem können komplexe Layouts zusätzlich fragmentiert werden. Wenn einige MFT-Einträge beschädigt sind, wird das kontinuierliche MFT-Fragment in zwei unterteilt.

Diese Fragmentierung  muss aufgelöst und kontinuierliche MTF-Darstellung wiederaufgebaut werden. Dazu ist es nötig:

  • große und/oder stark fragmentierte Dateien wiederherzustellen
  • Verzeichnis- und Dateibaum wiederaufzubauen

 

Ignorieren der Lücken in der  MFT bis  X -Einträge

Falls zwischen MFT-Einträgen eine kleine Lücke entsteht, wird diese ignoriert, und die Daten werden als zwei Nebenteile desselben Blocks bearbeitet. Das verringert die Parserarbeistbelastung, aber das Risiko falscher Fragmentidentifizierung nimmt zu. Wenn mangelhafte Sektoren vorhanden sind, kann man zweckmäßig sein, diesen Wert bis Hälfte von "skip factor" zu vergrößern (die auf Einstellung von mangelhaften Sektoren gesetzt ist). Standardwert ist 2.

 

Ignorieren der  MFT-Fragmente kleiner als X-Einträge

Wenn Nichtzerowert gesetzt ist, werden kleine MFT-Durchläufe von der Analyse ausgeschlossen. Wertzunahme verringert Parserbelastung. Zu höhe Werte verschlechtern die Wiederherstellungsqualität des Verzeichnisbaums. Empfehlender Wert ist 16 (Standardwert).

 

Kompatibilität mit  NTFS-Version 1.2 (Windows NT 4.0)

Diese Option kann abgeschaltet werden, wenn der wiederzustellender NTFS-Datenträger (ursprünglich formatiert) mit Windows 2000 oder mit späterer Version erstellt wurde. NTFS 1.2 (NT 4.0) und NTFS 3+ (Windows 2000+) verwenden unterschiedliche Versionen von MFT-Strukturen. Wenn der Datenträger ursprünglich mit NT 4.0 formatiert war, können die Einträge späterer Version fehlen, diese fordern andere Algorithmen für Fragmentierungserkennen. Ausschaltung dieser Option gewährleistet große Geschwindigkeit (in einigen Fällen), etwas bessere Qualität zu Lasten  des Kompatibilitätsverlustes. Im Normalfall ist diese Option eingeschaltet.

 

Begrenzung der NTFS 1.2-Erkennungstabelle bis X K Einträge

Standardeinstellung ist 64 K (65536) Einträge, die für normale Fälle ganz genug sind. Dieser Wert sollte vergrößert werden, wenn auf diesem Datenträger zu viele Dateien und/oder Verzeichnisse sind. Man sollte den Grenzwert auf 128 K Einträge bei der summarischen Datei- und Verzeichnisanzahl von etwa 500,000 vergrößern.

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